Natürliche Zahnpasta

Alternative Zahnpasta mit Kokosöl & Xylit

Durch die tägliche Anwendung von Zahnpasta, nimmt man täglich auch die Inhaltsstoffe dieser über die Mundschleimhaut auf und gelangt dadurch in den Blutkreislauf. Herkömmliche Zahnpastas enthalten oft unerwünschte und giftige Stoffe. Die schädlichen Inhaltsstoffe in der Zahnpasta sind: Fluorid, Triclosan, Natriumlaurylsulfat, Abrasiva, Parabene und PEGs. 
Im folgendem werden kurz die Wirkungen von diesen Inhaltsstoffen im menschlichen Körper angerissen. Danach finden Sie ein Rezept für eine natürliche und günstige Zahnpasta.  Fluoride hindern langsam und langfristig die Enzyme des Stoffwechsels. Dies hat Folgen für das Immunsystem, welche auf die Funktionstüchtigkeit der Enzyme angewiesen ist. Triclosan dient als Desinfektions- und Konservierungsmittel. Es beseitigt alle Mikroben im Mund und wird als Schutz vor Karies genutzt. Demnach wirkt Triclosan stark antibiotisch. Es zerstört nicht nur schädliche Bakterien, sondern auch die gesunde Mundflora. Die Mundflora schützt uns vor Erregern, jedoch kann sich die Mundflora nicht regenerieren, wenn Triclosan benutzt wird. Im 2009 forderte die Canadian Medical Association und das kanadische Gesundheitsministerium dazu auf, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Triclosan aus Pflegeprodukten zu entfernen, weil durch Triclosan bereits bakterielle Resistenzen sich entwickeln können. Natriumlaurylsulfat ist ein Tensid und gilt als allergieauslösend und hautreizend. Zudem kann es Mundgeschwüre auslösen. Forscher nehmen an, dass Natriumlaurylsulfat die Schleimhaut im Mund austrocknet. Abrasiva wird in der Zahnpasta als Weissmacher genutzt. Abrasiva kann jedoch den Zahnschmelz angreifen und somit zu empfindlichen Zähnen führen. Demnach kann die Einnahme von kalten oder warmen Getränken oder Speisen sehr schmerzhaft werden. Parabene wird als günstiger und synthetischer Konservierungsstoff in der Zahnpasta verwendet. Parabene wird die Mundschleimhaut aufgenommen und sind höchst Allergieerregend. Rote Pusteln und Reizungen der Haut sind oft die Folgen. PEGs (Polyethylenglykole) stellen Emulgatoren dar. Dieser Stoff verhilft der Zahnpasta zu einer einheitliche und festen Konsistenz. PEGs lassen die Schleimhaut durchlässiger jedoch durchlässiger werden und der Mundflora ist nicht mehr garantiert.

Natürliche & günstige Zahnpasta selber machen

Mit Kokosöl, Backpulver und Xylit kann man selber eine natürliche und effektive Zahnpasta zusammen mischen. Kokosöl und Backpulver wirken reinigend, antibakteriell und Zahnfleischpflegend. Während Xylit als natürlicher Weissmacher dient und die Karies reduziert.
Zutaten für 1 Anwendung:
½ Teelöffel Kokosöl
2 Prisen Backpulver
2 Prisen Xylit
Ev. 1-2 Tropfen ätherisches Minzöl 
Mischen Sie das Kokosöl, Backpulver und Xylit zusammen. Wenn Sie einen Minz Geschmack bevorzugen, können Sie 1-2 Tropfen ätherisches Minzöl dazu mischen. Legen Sie die Masse auf die Zahnbürste, Zähne gut durchbürsten und danach den Mund ausspülen. Es können auch mehrere Anwendungen zusammen gemischt werden. Wenn die Zahnpasta Mischung im Kühlschrank gelagert wird, ist sie 3 Tage haltbar.

 

Vertiefte Informationen zu den einzelnen Produkte erhalten Sie unter:

Produkte Informationen - Kokosöl

Produkte Informationen - Xylit


Sergio D'Agostino

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